The Faculty History Project documents faculty members who have been associated with the University of Michigan since 1837. Key in this effort is to celebrate the intellectual life of the University. This Faculty History Website is intended as a component of the effort to document the extraordinary academic achievements of Michigan’s faculty in building and sustaining one of the world’s great universities. It provides access to a comprehensive database of information concerning the thousands of faculty members who have served the University of Michigan.
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Bio

Theodore H. Berlin
Wikipedia

Theodore H. Berlin, genannt Ted Berlin, (8. Mai 1917; 16. November 1962) war ein US-amerikanischer theoretischer Physiker, der sich vor allem mit statistischer Mechanik befasste. Er war Professor am Rockefeller Institute in New York City.

Berlin studierte am Cooper Union Institute of Technology (Bachelor 1939) und an der University of Michigan, an der er 1944 bei George Uhlenbeck promoviert wurde. Er war ab 1946 an der Johns Hopkins University, wo er ab 1947 Assistant Professor und später Professor war, und ab 1961 Professor an der Rockefeller University. Er arbeitete mit George Uhlenbeck und Mark Kac zusammen, mit denen er befreundet war. Gemeinsam gründeten sie an der Rockefeller University die Abteilung für Mathematik und Physik.

Bekannt ist seine Arbeit mit Kac zum sphärischen Modell, eine Verallgemeinerung des Ising-Modells der statistischen Mechanik, die als mathematische Modellsysteme für Ferromagneten gedacht waren.[1] Im Gegensatz zum Isingmodell kann die Spinvariable auf dem Gitter hier kontinuierliche Werte annehmen (unter der Einschränkung dass die Summe der Quadrate der Spins gleich der Zahl der Gitterplätze ist). Es ist exakt lösbar und zeigt für Werte der Raumdimension d =1 oder 2 keinen Phasenübergang (im Gegensatz zum Isingmodell) und für d grösser als 2 einen ferromagnetischen Phasenübergang mit Curie-Temperatur, wobei die kritischen Exponenten für mehr als vier Dimensionen von der Dimension unabhängig sind.

1952/53 war er am Institute for Advanced Study. Zu seinen Doktoranden zählt Louis Witten (1951).